Obwohl es für uns ein ziemlich großer Umweg war, haben wir noch einen Abstecher nach Wien, Österreichs Hauptstadt, gemacht. Dort gibt es einen riesigen, sehr internationalen Stellplatz, der relativ zentral liegt. Von dort aus konnten wir mit der U-Bahn alles erreichen. 

Am ersten Abend sind wir nichtsahnend ins Zentrum gefahren, um noch ein bisschen die Gegend zur erkunden. Als wir dem Rathausplatz näher kamen, hörten wir laute Musik und wurden neugierig. Am Rathaus findet nämlich im Moment das alljährliche Filmfestival statt. Einen bestimmten Bereich konnte man sogar umsonst betreten und das taten wir dann auch. Auf dem Gelände waren Stände mit Leckereien und Getränken. Dort haben wir uns dann erstmal ein Weizen, eine Erdbeerbowle und ein paar Süßkartoffelpommes bestellt und uns nahe an die aufgebaute Leinwand gesetzt. Auf dieser wurden und werden die nächsten Tage Konzerte von verschiedenen Musikern, wie Max Raabe gezeigt. Das Klassikkonzert an dem Abend war nicht wirklich unser Geschmack aber es war trotzdem ganz lustig. Das Rathaus war wirklich riesig und im Vergleich zum Neuen Rathaus wirklich zum Staunen.

Am nächsten Tag haben wir dann die Fußgängerzone in Mariahilf erkundigt und mussten in das ein oder andere Geschäft gehen. Die Straßen erinnerten uns dabei ehrlich gesagt ein bisschen an den Ku’damm in Berlin und zeigen eher weniger die historische Vergangenheit der Stadt. Aber diese Ecken sind wohl mittlerweile in jeder modernen Großstadt zu finden.

Wenn man ans Ende der Mariahilferstraße gelangt, erstreckt sich dort der Stephansdom. Einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Für einen Blick in den Dom hat es zeitlich leider nicht mehr gepasst aber der Anblick lohnt sich bereits.

Später haben wir uns noch das Schloss Belvedere angeschaut. Die Schloss- und Gartenanlage sind sehr edel und gepflegt und ein großer teich erstreckt sich über das Gelände. In dem barocken Schloss ist heute das Belvedere Museum, das meistbesuchte Kunstmuseum Österreichs. Es gibt auf der Anlage einmal das Obere und das Untere Belvedere. Hier seht ihr die Sicht auf das Obere Belvedere.

Wie auch schon in Salzburg haben wir nach dem Besuch in einer Großstadt gemerkt, dass wir es nicht lange in großen, besiedelten Städten aushalten. Wir sind mittlerweile am glücklichsten, wenn wir so weit wie möglich in der Natur sind und die Berge um uns haben. Trotzdem war es total praktisch, dass es in Großstädten Stellplätze und Übernachtungsgelegenheiten für unseren Van gibt.

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