Unser erstes Ziel in Italien stand eigentlich direkt fest. Wir mussten auch dieses Jahr unbedingt nach Kaltern, unserem alljährlichen Urlaubsziel. Ich fahre seit Jahren mit meiner Familie hier her und Julius ist bereits zwei Mal dabei gewesen und war direkt überzeugt. Kaltern an der Weinstraße ist eine italienische Gemeinde und zählt (nicht nur für uns, sondern allgemein) zu den schönsten Urlaubsorten Südtirols. Die Gemeinde liegt am Kalterer See. Dieser ist 1,8 km lang und an der tiefsten Stelle gerade mal 5,6 Meter tief. Außerdem zählt er zu den wärmsten Badeseen in den Alpen.

Es ist aber nicht nur der See, der es hier für uns so schön macht, es sind auch die Menschen, der lebendige Marktplatz und die Landschaft voller Berge und Weinstöcken. Es sind die warmen Sommerabende, die vielen kleinen Feste und das gute Essen. Im Endeffekt ist es auch einfach die Vertrautheit, die uns an diesen Ort zieht. Wir haben so viele neue Orte kennengelernt, da tat es ziemlich gut an einem Ort anzukommen und sich direkt wohl zu fühlen und zu wissen, wo alles ist. 

Weil wir uns so auf Kaltern gefreut haben, sind wir auch gleich fünf Nächte geblieben. Am ersten Tag haben wir die Seeumwanderung gemacht. Dabei sieht man einige Tiere und Gewässer, weil sie durch ein Biotop führt. Es soll dort sogar Ringelnattern geben aber wir haben leider keine gesehen. Dafür haben wir aber viele Geckos, Insekten und eine Wasserschildkröte gesehen. 

Am zweiten Tag sind wir ins Dorf gefahren und waren auf dem Wochenmarkt. Dort gibt es viele schöne Dinge, wie Gewürze, Käse, Wurst und Bekleidung. Den nächsten Tag haben wir am See verbracht. Abends haben noch einen Spaziergang durch die Weinfelder gemacht. Am letzten Tag sind wir die Rastenbachklamm gewandert. Dort haben wir einen wunderschönen Wasserfall gesehen und hatten eine tolle Aussicht auf den See. Auf der Wanderung überquert man eine große Hängebrücke und gelangt zu der Ruine einer Kapelle. Wir können uns aber nur aufraffen zu wandern, wenn wir auf dem Weg oder am Ende der Wanderung schöne Dinge sehen, wie einen Aussichtspunkt oder am liebsten einen Wasserfall. Das motiviert uns weiter zu gehen oder überhaupt erst loszugehen. 

Schweren Herzens haben wir Kaltern nun verlassen und sind weitergefahren. 

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2 Kommentare

  1. …ein Stück Heimat und Vertrautheit. Wie wahr.
    Schön Euch dort getroffen zu haben. Unsere Reise geht gerade zu Ende und morgen hat uns OWL wieder.

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