Früh morgens sind wir mit einem Schnellboot rüber auf die Insel gefahren. Es war total schön vorne auf dem Boot zu sitzen und den Wind in den Haaren zu spüren. Julius meint er habe sogar Delfine auf der Fahrt gesehen. Auf halber Strecke sind wir dann in eine etwas größere Fähre umgestiegen und erreichten wenig später Capri. Dort angekommen, wollten wir direkt eine Bootstour machen, da es um die Uhrzeit noch nicht so voll auf dem Boot und die Sonne noch nicht ganz so heiß war. Auf der Tour haben wir viele schöne Dinge gesehen, wofür Capri bekannt ist, sowie die Faraglioni und die vielen Grotten. Uns wurde vom Tourguide erzählt, dass man sich küssen soll, wenn man unter dem mittleren der Faraglioni herfährt, denn dann bliebe man ewig zusammen. Die grüne Grotte hat uns ganz besonders gefallen, das Wasser ist glasklar und schimmert in blau-grünen Farben. Auf dem Boot machten wir eine Bekanntschaft mit einem jungen Paar, was zufällig auch auf unseren Stellplatz zeltete. Da die zwei sich, im Gegensatz zu uns, vorher über mögliche Sehenswürdigkeiten informiert hatten und einen Plan hatten, haben wir uns den beiden später angeschlossen und es wurde ein sehr abenteuerlicher Tag. 

Nach der Bootstour sind wir zum Strand Marina Piccola gegangen, denn nach der Bootstour wollten wir unbedingt in dem klaren Wasser schwimmen. Der Strand war wie schon gedacht sehr überfüllt, das hat uns aber nicht vom Baden abgehalten. Auf dem letzten freien Fleck ließen wir uns nieder und schwammen wenig später schon im Meer. Dort waren kleine Felsen im Wasser von denen wir mehrmals ins Wasser gesprungen sind. Ein paar Fische konnten wir auch mit er Taucherbrille beobachten. Danach ging es direkt weiter. Auf ganz Capri fuhren bunte Taxis herum und wir wollten unbedingt auch mit einem fahren. Wenn man die Preise dafür durch vier teilen kann, ist das ganze auch bezahlbar. Mit unserem pinken Taxi fuhren wir dann ins Zentrum, um ein Eis in der besten Eisdiele Capris zu essen. Die Waffeln werden dort ganz frisch selbst gedreht. Mit einem anderen Taxi ging es dann nach Anacapri zum Monte Solaro, dem höchsten Berg Capris. Dort gab es einen Chairlift, mit dem wir bis auf die Spitze gefahren sind. Während der Fahrt hatte man bereits eine tolle Aussicht. Auf dem Berg angekommen, konnten wir über ganz Capri blicken. Wir sahen die vielen Schiffe, die in den Buchten anlegten, die Faraglioni und das Festland. Es gab dort ebenfalls kleine Liegen auf denen wir uns dann niederließen und über Gott und die Welt plauderten.

Dann war es auch langsam Zeit, zurück zum Hafen zu fahren, damit wir die Fähre zurück nach Seiano nicht verpassen. Am Hafen haben wir uns dann noch mit Postkarten und Limoncelli eingedeckt, der hier in der Gegend hergestellt wird.

Den Abend haben wir dann gemeinsam bei uns am Van mit Bier und Aperol Spritz ausklingen lassen.

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