Die Cinque Terre waren auf unserer Reise ein Muss. Cinque Terre steht für die fünf „Länder“ beziehungsweise Nachbargemeinden in der Region Ligurien. Die Küstendörfer sind bekannt für die vielen bunten Häuser, die eng aneinander auf den Bergen gebaut wurden. Wir standen in dem Nebenort Levanto, einem beliebten Ziel für Surfer. Als wir am ersten Tag zum Strand gingen, tummelten sich auf dem Parkplatz vor der Promenade die vielen bunten Vans und Surfer. Viele waren bereits im Meer und warteten auf die nächste gute Welle. Nachdem wir das ganze beobachtet hatten war mein Wunsch, selbst mal auf einem Surfbrett zu stehen, noch größer geworden. Diesen Wunsch werde ich mir aber erst auf der nächsten großen Reise erfüllen. 

Da wir uns immer mehr Richtung Norden bewegen, wird das Wetter auch nicht wirklich besser. Dass die Nächte immer kälter werden konnten wir hier jeden Abend deutlich spüren. Da wir auch noch unter Bäumen standen, heizte sich der Platz und der Van tagsüber auch nicht wirklich auf. Abends blieb uns dann nichts anderes übrig als mit einer Tasse Tee unter die Decke zu schlüpfen…aber es gibt schlimmeres. Der zweite Tag war schon richtig herbstlich. Ein kalter Wind wehte und wir verbrachten unsere Zeit mit Tee, Decken, einem Buch und guter Musik am Strand.

Den Tag darauf wollten wir dann unbedingt eines der Küstendörfer besuchen. Mit dem Zug fuhren wir ungefähr 15 Minuten nach Vernazza. Dort angekommen, sahen wir direkt schon die vielen bunten Häuser und das Treiben auf den Straßen. Wenn man der Straße vom Bahnhof aus immer weiter folgt, gelangt man zu der Bucht mit ein paar kleinen Fischerbooten und vielen Restaurants. Links und rechts führten Treppen hinauf in die vielen engen Gassen zwischen den Häusern. Wenn man weit genug hoch geht, hat man eine wunderschöne Sicht auf das Dorf und die Bucht. Man kann in Vernazza auch viele Wanderwege gehen, um das Dorf von noch weiter oben zu betrachten. Für die Wege zahlt man aber an manchen Stellen, weswegen wir nur den halben Weg bis zum Kassenhäuschen hochgingen. 

Den letzten Tag in Levanto verbrachten wir am Strand. Das Wetter war wieder wärmer und viele Leute waren schwimmen oder sonnten sich. Bevor wir uns auch in die Sonne legten, wollte Julius aber noch frittierte Calamari, also Tintenfisch, essen. Die gibt es in dieser Ecke überall zu kaufen und sie sind sehr beliebt.

Vielleicht gefällt dir auch das:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.